Das Logistikzentrum Konrad (LoK)

Das Logistikzentrum

Hier informieren wir Sie über den Auftrag der BGZ zur Planung und Errichtung eines LoK und erläutern die Standortempfehlung für Würgassen sowie das den Planungen zugrunde liegende Konzept.

mehr erfahren
Ihre Fragen

Ihre Fragen

Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit, konkrete Fragen zum LoK an die BGZ zu richten. Wir bearbeiten Ihr Anliegen schnellstmöglich.

mehr erfahren
Wissen

Wissen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum LoK, ein Glossar zur BGZ-Terminologie, wesentliche Unterlagen sowie weiterführende Informationen zu relevanten Akteuren.

mehr erfahren

Herzlich Willkommen!

Auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Planungen zu einem Logistikzentrum für das Endlager Konrad (LoK) informieren.

Während die Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (HAW) aktuell läuft, ist der Standort eines Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (LAW/MAW) bereits gefunden. Dieses wird im niedersächsischen Salzgitter errichtet. Das Endlager Konrad ist damit das erste nach dem Atomrecht genehmigte Endlager in Deutschland und soll im Jahr 2027 fertiggestellt sein. Für die Errichtung und den Betrieb beider Endlager ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zuständig.

Schwach- und mittelradioaktive Abfälle stammen überwiegend aus Betrieb und Rückbau der Kernkraftwerke sowie aus Industrie, Forschung und Medizin. Es handelt sich hierbei zum Beispiel um Schutzkleidung, Filtermaterialien oder ausgebaute Anlagenteile aus Kernkraftwerken. Schwach- und mittelradioaktive Materialien machen rund 90 Prozent des in Deutschland anfallenden Volumens an radioaktiven Abfällen aus. Dabei enthält es jedoch lediglich rund ein Prozent der Radioaktivität, bezogen auf die Gesamtmenge aller radioaktiven Abfälle.

Woher kommt der schwach- und mittelradioaktive Abfall Deutschlands?
(Stichtag: 31. Dezember 2013)

Schwach- und mittelradioaktive Abfälle

Heute befinden sich die für das Endlager Konrad vorgesehenen radioaktiven Abfälle in Zwischenlagern an über 35 Standorten in Deutschland. Mit Hilfe des LoK können die radioaktiven Abfälle immer zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Reihenfolge am Endlager angeliefert und dort eingelagert werden. Dadurch verkürzt sich nicht nur die Einlagerungszeit des Endlagers Konrad, sondern auch die Betriebszeit der Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.

Die Errichtung des LoK ist gesetzlich verankert. Auch der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD hält fest, dass eine solche Anlage „für einen zügigen Einlagerungsbetrieb […] unverzichtbar“ ist und „mit den Planungen unverzüglich begonnen werden soll“. Den Standort für das LoK festzulegen, es zu planen und bei den zuständigen Landesbehörden seinen Bau zu beantragen, ist Aufgabe der BGZ. Die Fachleute der BGZ verfügen über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung mit Planung und Betrieb von Zwischenlagern für radioaktive Abfälle.

Es ist unser Ziel, Ihnen auf diesen Seiten grundlegende Informationen zum LoK gut verständlich darzustellen. Außerdem werden wir die Infos ergänzen und stets aktuell halten. Sollten Ihnen dennoch an der einen oder anderen Stelle Hintergründe fehlen oder sollten Sie weitergehende Fragen haben: Wir sind offen für Ihre Anregungen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Ihr BGZ-Team