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Antworten auf einige besonders häufig gestellte Fragen finden Sie auch hier: https://logistikzentrum-konrad.de/faq.

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Guten Tag,

in Ihrem Dokument Standortempfehlung ZBL ist in der Anlage 3 die Standortfläche für Würgassen abgebildet mit der Flächenangabe 48 ha. Worauf beziehen sich die 48 ha? Ist dies die Summe der blauen und roten Flächen? Ich nehme an, die blaue Fläche ist die Fläche des Umspannwerkes und die rote des Geländes des ehemaligen KKW Würgassen, ist das korrekt?
Da ich seitens der BGZ keine genauen Angaben/Aussagen finden konnte, welche Flächen für die Planung des Bereitstellungslagers vorgesehen sind bzw. zur Verfügung stehen, schließt sich die folgende Frage an: Welche Flächen (gerne unter der Angabe der Flurstücke, die in dem Dokument abgelesen werden können)stehen für die Planung zur Verfügung und welche größe hat letztendlich die Fläche?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Wolff
von Tobias Wolff    

Sehr geehrter Herr Wolff,

die auf Seite 9 in Anlage 3 des Dokuments „Standortempfehlung Zentrales Bereitstellungslager Konrad“ blau dargestellte Fläche ist dem Umspannwerk zuzuordnen. Sie betrifft nicht die Standortabfrage und ist in der Abbildung nur zum Zweck der Abgrenzung mit dargestellt. Die Flächenangabe von 48 Hektar bezieht sich auf die Summe der rot markierten Teilflächen mit Ausnahme des umzäunten Geländes des ehemaligen KKW. Die gesamte rot markierte Fläche hat eine Größe von rund 62 Hektar. Für die aktuellen konzeptionellen Vorplanungen des LoK werden die Flurstücke im Uferbereich der Weser südlich des ehemaligen Atomkraftwerks mit einer Größe von rund 27 Hektar und – vorläufig – Teile des ehemaligen AKW-Geländes ausgespart. Letztlich kann somit eine Fläche von bis zu 35 Hektar in die Planung einbezogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Auf eine Frage von Herrn Beismann antworten Sie:
"Zu Frage 2: Die Unterschreitung des Abstands von 300 Meter zur nächsten geschlossenen Wohnbebauung war ebenso ein Ausschlusskriterium wie die Lage einer potentiellen Fläche im Naturschutzgebiet."

Der Abstand zur nächsten geschlossenen Wohnbebauung beträgt offensichtlich weniger als 300m. Dies geben Sie auch in der Matrix in der Tabelle Ihrer Unterlage Standortempfehlung an. Wenn dies ein Ausschlusskriterium ist, warum wurde die Fläche nicht ausgeschlossen und es erfolgte dann die Aufnahme in den Flächenpool?

Die Fläche befindet sich in einem ausgewiesenen Naturpark, dem Naturpark Teutoburger Wald/Eggebirge. Wie ist dies bzgl. des Ausschlusskriteriums Naturschutzgebiet zu bewerten? Bzw. hätte dies nicht aufgrund ihres Ausschlusskriteriums zum Ausschluss führen müssen?

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Wolff
von Tobias Wolff    

Sehr geehrter Herr Wolf,

der Abstand zwischen dem geplanten Logistikzentrum und der geschlossenen Wohnbebauung in Würgassen beträgt mehr als 300 Meter. Zwei einzelne Gehöfte unterschreiten diesen Abstand, gehören aber auch nicht zum geschlossenen Siedlungsgebiet. Diese werden in den Planungen der BGZ gesondert betrachtet. Bei den genannten 300 Meter zur nächsten geschlossenen Wohnbebauung handelt es sich um ein Kriterium, dass sich die BGZ selbst auferlegt hat. Die Entsorgungskommission des Bundes (ESK) hat in ihrer Stellungnahme aus 2018 zu einem Bereitstellungslager Konrad keinen Mindestabstand von der nächsten Wohnbebauung definiert. Im Jahr 2013 hatte die ESK für Zwischenlager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, die den Mindestabstand von 100 Metern zur nächsten Wohnbebauung unterschreiten, weitergehende Untersuchungen anhand der spezifischen Bedingungen vor Ort empfohlen. Daran wird sich die BGZ selbstverständlich halten. Unabhängig davon wird das Logistikzentrum so geplant und betrieben werden, dass für die Bevölkerung und die Umwelt keine Gefahren entstehen. Unser Ziel ist es, durch technische und logistische Maßnahmen sicherzustellen, dass die vom LoK ausgehende Strahlung bereits am Geländezaun im Bereich der Schwankungsbreite der natürlichen Strahlung liegt.

Das von der BGZ definierte Ausschlusskriterium bezieht sich auf Naturschutz-, Landschaftsschutz- und FFH-Gebiete, nicht auf Naturparke. Der Standort Würgassen ist in der Regionalplanung für ein Gewerbe- und Industriegebiet vorgesehen und befindet sich in keiner der drei genannten Schutzkategorien, wohl aber im Naturpark. Laut Paragraph 27 Bundesnaturschutzgesetz sind Naturparke großräumige Gebiete, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen. Der BUND definiert Naturparke als Großschutzgebiete, in denen Kulturlandschaften bewahrt und entwickelt werden und die der Erholung von Mensch und Natur dienen. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftliche Nutzung und den Tourismus mit einem funktionierenden Naturschutz in Einklang zu bringen. Das bedeutet, dass Industrie- und Gewerbebetrieb kein Ausschlusskriterium in einem Naturpark sind. So wurde etwa das Atomkraftwerk Würgassen erst 1971 und damit sechs Jahre nach Gründung des Naturparks Teutoburger Wald/Eggebirge in Betrieb genommen. Oder die Stadt Detmold: Sie liegt mitten im genannten Naturpark und wirbt selbst für sich als starkem Wirtschaftsstandort mit zahlreichen mittelständischen Betrieben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Schacht Konrad soll lt. BMU im ersten Halbjahr 2027, dem 50. Jahr der Projektplanung ".. unter Berücksichtigung aktuell bewertbarer Ungewissheiten.." nach mehreren Terminverschiebungen aufgrund unrealistischer Zeitplanungen, in Betrieb gehen.
Nicht auszuschliessen ist, dass sich auch der Termin 2027 erneut verschiebt.

1) Wird das geplante LoK Würgassen, sofern es tatsächlich gebaut werden sollte, definitiv zeitlich parallel zur Fertigstellung von Schacht Konrad, wann immer es auch sein mag, in Betrieb genommen oder besteht auch die Möglichkeit, dass interimsweise aufgrund des Bedarfs das LoK als Zwischenlager bis zur Inbetriebnahme v. Schacht Konrad ungewidmet werden muss ?

2)Und selbst wenn dies (Nutzung als Zwischenlager) nicht beabsichtigt oder zulässig ist, wäre das LoK baulich und nutzungstechnisch auch als Zwischenlager geeignet oder bleibt es leerstehend/ohne Nutzung bis zur Fertigstellung v. Schacht Konrad ?
von BadKarlshafen-forum.de    

Sehr geehrte*r Fragesteller*in,

die BGZ hegt keine  Zweifel, dass das Endlager Konrad im Jahr 2027 in Betrieb gehen wird. Der Baufortschritt ist immens, davon können Sie sich auf der Webseite unserer Kolleg*innen der BGE überzeugen. Ziel der BGZ ist es daher, das Logistikzentrum Konrad einige Monate vor der Inbetriebnahme des Endlagers Konrad in Betrieb zu nehmen. Das Logistikzentrum soll den Einlagerungsbetrieb im Endlager optimieren, in dem es passgenaue Chargen von Abfallbehältern just in time dem Endlager zur Verfügung stellt. Dazu ist es selbstverständlich notwendig, Abfallbehälter im Logistikzentrum für einen bestimmten Zeitraum zu lagern. Es besteht jedoch kein Bedarf an einem zusätzlichen Zwischenlager. Dies widerspräche auch dem Entsorgungsübergangsgesetz, wonach anfallende radioaktive Abfälle an ihrem Entstehungsort dezentral zwischenzulagern sind. Die Standorte finden Sie im Anhang des Gesetzes.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BZG-Team

Sehr geehrte Damen und Herren,

grundsätzlich habe ich keine Zweifel an der Tatsache, dass leicht und mittelstark strahlende radioaktive Abfälle aus aus der Medizin, der Forschung und der Materialprüfung in geeigneten Lagerstätten (end)gelagert werden muss ud auch kann.

Ich verstehen aber auch die Sorgen und die Zweifel der Menschen bezüglich der Radioaktivität, die in den letzten 30 Jahren stark zugenommen haben. Hier ist die unter Sicherheitsaspekten maximale Offenheit nützlich. Gibt es eine allseits bekannte, fachlich versierte, kritische und unabhängige Person, die als Mediatorin zwischen Betreiber und besorgten Menschen vermitteln könnte?

Wir wohnen in Bad Meinberg rd. 43 km nordwestlich von Würgassen.

Interessant für die Bürger*innen ist, was und wie sicher gelagert wird.

1) Welche Alpha-, Beta- und Gammastrahler werden gelagert?

2) Wie sieht das personelle und sachliche Konzept zur inneren und äußeren Sicherheit (Gefahrenabwehr)in groben Zügen aus? Wer ist für die Entwicklung, die Umsetzung und die Weiterentwicklung zuständig und wie bzw. von wem werden die Aktivitäten überwacht?

Beste Grüße und Gesundheitswünsche
Frank Alexander
von Frank Alexander    

Sehr geehrter Herr Alexander,

vielen Dank für Ihre Fragen! Eine*n Mediator*in gibt es nicht. Wir haben uns zunächst zum Ziel gesetzt, selbst den direkten Austausch mit den Anwohner*innen zu suchen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann eine Form der Mediation natürlich ggf. Sinn machen.

zu 1.: Im Logistikzentrum Konrad werden nur jene schwach- und mittelradioaktiven Abfälle bereitgestellt, die bereits den Einlagerungsbedingungen des Endlagers Konrad entsprechen und in endlagerfähigen Abfallbehältern verpackt sind. Daher finden Sie die genauen Angaben, welche radioaktiven Stoffe sich in den Behältern im Logistikzentrum befinden können, in den Endlagerbedingungen für das Endlager Konrad ab Seite 158 sowie in den Bilanzierungsvorschriften für Radionuklide im Endlager Konrad.

Zu 2.: Für das Logistikzentrum wird ein integriertes Schutz- und Sicherungskonzept wie für alle anderen kerntechnischen Anlage auch erarbeitet. Dieses Konzept zur Abwehr von Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter (SEWD) wird von der BGZ entwickelt und  muss behördlich genehmigt werden. Im Fall Würgassen ist dafür die Bezirksregierung Detmold zuständig. Diese ist auch für die Überwachung zuständig. Natürlich wird dieses Schutz- und Sicherungskonzept sich verändernden Begebenheiten bei Bedarf angepasst und weiterentwickelt. Details des Konzepts unterliegen der Geheimhaltung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Guten Tag,

mich würde interessieren, welche Bahnstrecken für die Anlieferung zum Logistikzentrum genutzt werden. Gibt es dafür extra ausgewiesene Strecken oder eine Karte, die zeigt welche Gleisverbindungen genutzt werden? Für mich wäre die Strecke vom Kernkraftwerk Unterweser am interessantesten.

Freundliche Grüße,
Kathrin K.
von Kathrin K.    

Sehr geehrte Frau K.,

mit Ausnahme der Bahnstrecke Ottbergen-Göttingen, die unmittelbar an Würgassen vorbeiführt, können wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen, welche Bahnstrecken für Transporte ins Logistikzentrum genutzt werden. Eine Übersicht über alle in Frage kommenden Strecken finden Sie im Infrastrukturregister der Deutschen Bahn.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Zum 1.1.20 hat die BGZ die Betriebsführung des Zwischenlagers Würgassen für
radioaktive Abfälle im Umfang von 5000-7400 (?) Tonnen von Preussen Elektra übernommen.
Sind dadurch weitere Änderungen in Würgassen eingetreten und wenn ja, welche oder wurde der Status quo der Lagerung unverändert fortgesetzt ?
Wie unterscheidet sich die derzeitige Lagerung in der Transportbereitstellungshalle (TBH) von der zusätzlich beabsichtigen Einlagerung des Atommülls im geplanten Logistikzentrum ?
von BadKarlshafen-forum.de    

Sehr geehrte*r Fragesteller*in,

das Abfallzwischenlager Würgassen (AZW), früher als Transportbereitstellungshalle bezeichnet, ist für 3.000 Kubikmeter Abfallvolumen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle genehmigt. Eingelagert sind 2.950 Kubikmeter in 311 Konrad-Containern, dies entspricht einer Abfallmasse von etwa 4.000 Tonnen. Für dieses Lager besteht eine Umgangsgenehmigung der Bezirksregierung Detmold bis zum 31. Dezember 2045. Änderungen in der Lagerhaltung sind nicht eingetreten und auch nicht möglich, weil das Lager seine Kapazitätsgrenze erreicht hat. Ziel ist es, das Abfallzwischenlager nach Inbetriebnahme des Logistikzentrums sobald wie möglich zu leeren und die Abfallbehälter ins Logistikzentrum am Standort zu überführen.

Unterschiede in der Art der Aufbewahrung der Abfallbehälter gibt es nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Sehr geehrtes BGZ,

wünsche Ihnen viel Erfolg mit dem LoK.

MfG - Ing. Goebel
von Volker Goebel / Dipl.-Ing.    

Sehr geehrter Herr Goebel,

vielen Dank!

Ihr BGZ-Team

 

Der Vorsitzende der BGZ Geschäftsführung Ewold Seeba teilte mit, dass "im LoK nicht offen mit Atommüll hantiert wird." Die Behälter seien bereits fachgerecht verpackt und zwar so, dass sie direkt in das Endlager transportiert werden.

Sie führen jedoch andererseits auch aus, dass die Behälter zeitweise geöffnet werden, um Druck und Flüssigkeiten abzulassen oder das Dichtsystem zu überprüfen.

Können Sie bitte diesen Widerspruch erklären ? Danke !
von BadKarlshafen-forum.de    

Sehr geehrte*r Fragesteller*in,

zwischen beiden Feststellungen besteht kein Widerspruch: Sämtliche Abfälle, die ins Logistikzentrum transportiert werden, sind in endlagerfähige Behälter verpackt und bleiben dies auch. Eine geringe Anzahl der im Logistikzentrum bereitgestellten Abfallbehälter muss vor dem Abtransport zum Endlager Konrad jedoch geöffnet werden, um die Drucklosigkeit zu überprüfen bzw. herzustellen, evtl. vorhandene Flüssigkeiten zu entfernen oder das Dichtsystem zu überprüfen. Dafür ist ein spezieller Bearbeitungsbereich innerhalb des Lagergebäudes vorgesehen, der über geschlossene, mit Unterdruck betriebene Räume verfügt. Die Luft aus diesen Räumen wird abgesaugt und gefiltert. Nach dieser Filterung sind die Emissionen von radioaktiven Teilchen aus der Einrichtung so niedrig, dass die gesetzlichen Grenzwerte so weit unterschritten werden, dass die BGZ laut Gesetz nicht dazu verpflichtet wäre, dauerhaft Messungen durchzuführen. Wir werden dies aber trotzdem tun und die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung werden regelmäßig veröffentlicht und im Internet eingestellt. Bei diesen „1-2-3-Maßnahmen“ genannten Schritten wird jedoch niemals Abfall berührt oder gar umgepackt. Er verbleibt in den Endlagerbehältern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

Sehr geehrtes BGZ-Team,
in einer Antwort kurz unter dieser Frage lese ich: "Die ESK ist ein Gremium unabhängiger Expert*innen, so dass es aus Sicht der BGZ keiner weiteren gutachterlichen Betrachtung der von der ESK gezogenen Schlüsse bedarf."
Lt. BGZ Webseite (https://bgz.de/geschaeftsfuehrung/) ist der technische Geschäftsführer der BGZ (Wilhelm Graf) Mitglied des ESK-Ausschusses „Abfallkonditionierung, Transporte und Zwischenlagerung“.
Auf den Seiten der ESK wiederum ist der BGZ-Geschäftsführer nicht in der ESK-Zusammensetzung bzw. der betreffenden Ausschuss-Zusammensetzung angegeben.
Wie passt dies zusammen? Könnte dies bitte kurz aufgeklärt werden (Z.B. wann war/wurde Herr Graf Mitglied? An welchen Sitzungen nahm er teil/nicht teil, bzw. Stellungnahmen wirkte er mit/nicht mit, etc.?)?
Herzlichen Dank
von Thomas W.    

Sehr geehrter Herr W.,

wir danken Ihnen sehr für Ihren Hinweis. Die Angabe zur Entsorgungskommission (ESK) in Herrn Grafs Vita auf der BGZ-Webseite war falsch und wurde durch uns bereits korrigiert. Richtig ist: Herr Grafs Berufung in den ESK-Ausschuss „Abfallkonditionierung, Transporte und Zwischenlagerung“ wurde bereits am 31. Dezember 2018 auf beidseitigen Wunsch durch das Bundesumweltministerium beendet, um eine Interessenkollision zwischen seiner Tätigkeit als Technischer Geschäftsführer der BGZ und seiner Funktion als Ausschussmitglied der ESK zu vermeiden. Herr Graf hat als Ausschussmitglied der ESK keinerlei Gutachten oder Stellungnahmen mit verfasst, die im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung des Logistikzentrums Endlager Konrad stehen.

Freundliche Grüße

Ihr BGZ-Team

 

Guten Tag,

ich wollte mich zunächst für die zügige und sehr umfangreiche Beantwortung meiner bisherigen Fragen bedanken.
Bezüglich meiner vorigen Frage über die TLB, die Schacht Konrad annimmt, wollte ich fragen ob die in dem Dokument genannten 11 Behälter (2 * Beton, 3 * Guss und 6 * Container (Tabelle 1, Endlagerbedingungen Schacht Konrad)) genauso für das ZBL in Würgassen gelten oder gibt es da weitere Einschränkungen?

Freundliche Grüße,
Kathrin K.
von Kathrin K.    

Sehr geehrte Frau K.,

vielen Dank für Ihr Lob, das freut uns. Zu Ihrer Frage: Die Endlagerbedingungen von Schacht Konrad gelten natürlich auch für die Behälter, die ins Logistikzentrum transportiert werden. Das ergibt sich auch aus der Aufgabe, die das Logistikzentrum haben soll: Die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle sind bereits in endlagerfähigen Behältern verpackt, wenn sie im Logistikzentrum angeliefert werden. Das ist auch gar nicht anders möglich, weil eine Umverpackung von Abfällen im Logistikzentrum nicht vorgesehen ist. Die den Anforderungen des Endlagers entsprechenden Behälter werden dann in passgenaue Chargen zusammengestellt und auf Anforderung des Endlagers hin just in time ausgeliefert. Wenn Sie so wollen, ist das Logistikzentrum eine Durchlaufstation für endlagerfähige Behälter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team