Ihre Fragen

Hier haben Sie die Möglichkeit, konkrete Fragen zum Logistikzentrum für das Endlager Konrad an die BGZ zu richten. Ihre Anliegen werden so schnell wie möglich von uns bearbeitet und hier beantwortet. Wir bitten um Verständnis, dass wir Ihre Fragen nur zu unseren Redaktionszeiten freischalten und beantworten können. Unsere Redaktion ist in der Zeit von Montag bis Freitag, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr, besetzt. Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
 
Antworten auf einige besonders häufig gestellte Fragen finden Sie auch hier: https://logistikzentrum-konrad.de/faq.

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Wir sind bemüht, alle Ihre Fragen zeitnah hier zu beantworten. Dennoch können im Einzelfall einige Tage vergehen, bis unsere Antwort online geht. Wenn Sie über die Beantwortung Ihrer Frage zusätzlich per E-Mail informiert werden möchten, geben Sie hier bitte Ihre E-Mail-Adresse ein. Die BGZ wird Ihre E-Mail-Adresse nicht veröffentlichen und nicht speichern. Wir nutzen sie ausschließlich dazu, Sie über die Beantwortung Ihrer Frage zu informieren.
Bitte wo sind die neuen Dokumente? Baugrundgutachten, oder was auch immer. Diese wurden in der Presse als bei Ihnen im Portal einsehbaren Dokumente angekündigt.
Mfg
M.Pennewiss
24.09.2020 - 10:44 // von Martina Pennewiss                

Sehr geehrte Frau Pennewiss,

das Bodengutachten sowie das standortspezifische Konzept zum geplanten Logistikzentrum Konrad finden Sie auf der Website zum Logistikzentrum unter dem Reiter „Wissen“: https://logistikzentrum-konrad.de/weitere-informationen. Die Dokumente stehen etwas weiter unten auf der Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

Wie stark nimmt die Strahlung über eine Entfernung ab? % pro km oder ähnliches.

Wie weit wäre mittelradioaktive Strahlung, wenn sie austreten sollte, gesundheitsschädlich?
14.09.2020 - 11:48 // von Ohne Angabe                

Sehr geehrte(r) Fragestellende(r),

vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserer Postkartenaktion.

Die Wirkung von ionisierender Strahlung auf den menschlichen Körper hängt von vielen Faktoren ab. Entscheidend ist vor allem die Art der Strahlung, die auf den Körper wirkt. Alpha-Strahlen etwa werden bereits durch ein Blatt Papier oder die menschliche Haut abgeschirmt und wechselwirken daher nicht mit tieferen Körperstrukturen. Bei Beta-Strahlung ist entscheidend, welches radioaktive Nuklid die Strahlung aussendet. Generell lässt sich aber sagen, dass Beta-Strahlen bereits nach wenigen Zentimetern oder Metern von der Luft abgeschirmt werden und von außen nur in die äußeren Hautschichten eindringen können. Diese beiden Strahlungsarten werden vollständig durch die Behälterwandung abgeschirmt und wirken daher weder auf die Beschäftigten des LoK noch auf die Umgebung ein.

Gamma-Strahlung – vergleichbar mit Röntgenstrahlung – hingegen kann den menschlichen Körper durchdringen. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz. Die Intensität der Gamma-Strahlung sinkt nach dem Abstandsquadratgesetz auf ein Viertel, wenn sich der Abstand zur Strahlungsquelle verdoppelt. Die Strahlungsintensität verringert sich also umgekehrt proportional zum Abstand im Quadrat.

Ein Beispiel: Wird im Abstand von einem Meter zur Strahlungsquelle noch ein Strahlungswert von 20 Mikrosievert pro Stunde gemessen, beträgt der Strahlungswert bei einem Abstand von zwei Metern zur Strahlungsquelle noch ein Viertel des ursprünglichen Wertes – also fünf Mikrosievert pro Stunde. Das liegt daran, dass die Strahlung sich gleichmäßig von einem Punkt ausgehend kugelförmig im Raum verteilt.

Die BGZ wird durch technische und logistische Maßnahmen sicherstellen, dass bereits am Anlagenzaun die vom Logistikzentrum ausgehende Strahlung nur noch im Bereich der natürlichen Hintergrundstrahlung liegt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

In der Sitzung des Rates der Stadt Beverungen v. 25.6.20 wurde einstimmig ein CDU Antrag beschlossen, nach dem im Rahmen der kommunalen Planungshoheit die Flächen im Sondergebiet des ehemaligen AKW Würgassen zur Ansiedlung von Gewerbesteuer zahlenden Unternehmen verwendet werden sollen.
Frage: Welche Auswirkung hat dieser Beschluß auf das LoK, sofern die Überplanung in Abstimmung mit den zu beteiligenden Behörden genehmigt wird ?
24.07.2020 - 12:51 // von BadKarlshafen-forum.de                

Sehr geehrte*r Fragestellende*r,

die BGZ respektiert selbstverständlich die kommunale Selbstverwaltung sowie damit einhergehende Beschlüsse von Kommunalparlamenten und kommentiert diese daher normalerweise nicht. Da Sie aber explizit nach möglichen Auswirkungen des Beschlusses auf die Planungen des Logistikzentrums fragen: Nein, die BGZ erwartet keine Auswirkungen auf ihr Vorhaben. Hinsichtlich der Zielsetzung des Beschlusses des Stadtrates, nur Unternehmen anzusiedeln, die Gewerbesteuer zahlen, ist folgendes festzustellen: Wir haben frühzeitig erklärt, dass Gewerbesteuereinnahmen von der BGZ nicht zu erwarten sind. Die BGZ ist kein klassischer Gewerbebetrieb, in dem etwas produziert und verkauft wird. Wir sind ein Unternehmen des Bundes und haben die Aufgabe, nukleare Abfälle so lange sicher zu lagern, bis sie in ein Endlager kommen können. Wir erwirtschaften insofern auch keine Gewinne.

Gleichwohl ist uns bewusst, dass die Gemeinde Beverungen mit dem Bau des Logistikzentrums auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernimmt und Lasten im Zusammenhang mit dem Atomausstieg für die Allgemeinheit schultert. Ein solcher Lastenausgleich könnte z.B. über einen Ansiedlungsvertrag mit der Kommune geregelt werden. Vergleichbare Ansiedlungsverträge bestehen bereits mit den Kommunen Ahaus und Gorleben, die jeweils Standorte zentraler BGZ-Zwischenlager für radioaktive Abfälle sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Es wäre sehr zu begrüssen, wenn die BGZ zum frühest möglichen Zeitpunkt mitteilt, dass für den Standort Würgassen die weitere Planung zunächst eingestellt wird und gleichzeitig ein neues Standortsuchverfahren beschleunigt auf einer objektiveren und fundierteren Grundlage stattfindet. Parallel dazu sollte die dezentrale Anlieferung ohne ein Logistikzentrum neu bewertet werden und als alternative Option bestehen bleiben. Zudem wäre die 100%ige Zusicherung, dass Schacht Konrad alle atomaren Rückstände, wie vorgesehen, aufnehmen kann, eine wichtige vertrauensbildende Massnahme seitens der Politik, BGZ etc. D.h. Die Öffentlichkeit bekommt die Zusicherung, dass diese Rückstände weder insgesamt, aber auch nicht anteilig an einem Ort oberirdisch auf Dauer gelagert werden. Wäre es möglich, dies endlich und frühzeitig der Öffentlichkeit von berufener Stelle aus mitzuteilen? Auch hier auf diesen Seiten? Mit besten Grüßen, AA
10.07.2020 - 10:28 // von A.A.                

Sehr geehrte(r) AA,

die BGZ hat in einem mehrstufigen Auswahlverfahren 25 Standorte in Bundesbesitz und drei Standorte an ehemaligen und in Betrieb befindlichen Kernkraftwerksstandorten überprüft. Dabei wurden die Kriterien der Entsorgungskommission des Bundes sowie von der BGZ aufgestellte Kriterien zugrunde gelegt. Neun der insgesamt 28 überprüften Flächen erwiesen sich als grundsätzlich geeignet. Unter diesen neun Standorten erwies sich das Gelände am ehemaligen KKW Würgassen am geeignetsten. Den Auswahlprozess samt Standortempfehlung sowie die gutachterliche Überprüfung durch das Öko-Institut im Auftrag des Bundesumweltministeriums finden Sie auf unserer Internetseite www.logistikzentrum-konrad.de/wissen.

BGZ und Bundesumweltministerium sind sich darüber einig, dass aufgrund des Auswahlprozesses und der gutachterlichen Empfehlung die Untersuchung des Standortes Würgassen vorangetrieben wird mit dem Ziel, frühestens im zweiten Halbjahr 2021 in ein Genehmigungsverfahren einzusteigen. Die BGZ beabsichtigt daher nicht, die Planungen für den Standort Würgassen einzustellen oder ein neues Verfahren zur Standortsuche zu starten.

Die dezentrale Anlieferung aus den Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle zum Endlager Konrad ist grundsätzlich möglich. Dieses Verfahren ist jedoch mit hohen zeitlichen Risiken behaftet, die der Situation in den Zwischenlagern und am Endlager selbst geschuldet sind. In den Zwischenlagern sind die Abfallbehälter nach dem First-in-last-out-Prinzip eingelagert. Das bedeutet, dass ein Zugriff auf bestimmte Behälter nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Das Endlager Konrad wiederum benötigt aufgrund einer komplizierten Einlagerungslogistik, die von zahlreichen Faktoren der einzulagernden Abfälle abhängig ist, eine kontinuierliche Anlieferung von passgenauen Chargen an Abfallbehältern. Eine entsprechende Sortierung der Behälter am Schacht Konrad selber ist nicht möglich. Das Logistikzentrum beseitigt diese logistischen Probleme sowohl an den dezentralen Zwischenlagern als auch am Endlager selber: Die Zwischenlager werden kontinuierlich geleert und die Abfallbehälter ins Logistikzentrum gebracht. Dort werden sie den Anforderungen des Endlagers Konrad entsprechend passgenau zusammengestellt und just in time zur sofortigen Einlagerung unter Tage ans Endlager geliefert.

Dieses System sichert eine zügige und kontinuierliche Belieferung des Endlagers und kann so einen möglichst störungsfreien Einlagerungsbetrieb in zwei Schichten sicherstellen. Dies wiederum verkürzt die bislang auf 30 Jahre prognostizierte Einlagerungszeit, was einen Gewinn an Sicherheit für uns alle bedeutet.

Das Endlager Konrad ist seit 2007 abschließend genehmigt und soll im Jahr 2027 in Betrieb gehen. Vom Baufortschritt können Sie sich auf der Internetseite unserer Schwestergesellschaft BGE überzeugen. Das Endlager ist für 303.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle genehmigt. Dies entspricht der Abfallmenge, die beim Betrieb und beim Rückbau deutscher Atomkraftwerke sowie in Forschung, Industrie und Medizin angefallen ist. Diese Informationen können Sie auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Wie ist die verstrahlte Ladung Ihrer LKWs gesichert?
Was ist bei einem Unfall in einem Ort?
09.07.2020 - 17:08 // von Claudia P.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte Frau P.,

die Transporte von schwach- und mittelradioaktiven Stoffen und deren Sicherheit sind durch das Strahlenschutz- und das Gefahrgutgesetz geregelt. Diese fußen wiederum auf internationalen Regelungen. Der Transport schwach- und mittelradioaktiver Stoffe ist Alltagsgeschäft in Deutschland, rund eine halbe Million dieser Transporte findet jährlich statt.

Der sichere Einschluss der Inventare in speziell entwickelten, besonders widerstandsfähigen Transportbehältern ist dabei auch bei Transportunfällen gewährleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

„Ihre Fragen zum geplanten Logistikzentrum für das Endlager Konrad in Würgassen“ Das hört sich so an, als ob das Endlager in Würgassen geplant sei. Besser: „… zum geplanten Logistikzentrum in Würgassen für das Endlager Konrad in …“ Oder? Grüße
09.07.2020 - 17:01 // von Frau*Herr H.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte*r Frau*Herr H.,

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Die vollständige Bezeichnung unseres Projekts lautet „Logistikzentrum für das Endlager Konrad“. Mögliche begriffliche Verwechslungen oder Irritationen wollen wir natürlich so gut es geht vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Würden Sie wollen, dass Ihre Kinder hier aufwachsen?

Abbau, „grüne Wiese“ und nun?! Hätten wir das gewusst, hätten wir hier kein Haus gekauft! Wer übernimmt den Wertverlust unserer Immobilie? Mit Gutachten über angebliche Wertsteigerung aufgrund Zuwachs brauchen Sie mit nicht kommen!
09.07.2020 - 16:55 // von Isabell L.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte Frau L.,

bitte sehen Sie es uns nach, dass wir uns nicht zu Vorgängen während der Planung und des Betriebs des Atomkraftwerks Würgassen äußern können. Wir nehmen Ihre Sorgen um die Gesundheit jedoch sehr ernst. Daher gestatten Sie uns nachfolgende Anmerkung zum Thema Strahlenschutz: Im Logistikzentrum werden ausschließlich endlagergerecht und sicher verpackte schwach- und mittelradioaktive Abfälle in speziellen, fest verschlossenen Behältern bereitgestellt und von dort an das Endlager Konrad abgegeben. Durch technische Maßnahmen wird bereits am Zaun unserer Anlage nur eine Strahlendosis messbar sein, die im Schwankungsbereich der natürlichen Hintergrundstrahlung liegt.

Einen negativen Einfluss der Standorte auf die Immobilienpreisentwicklung können wir an unseren Zwischenlagerstandorten nicht feststellen. An allen unseren Standorten entspricht die Immobilienpreisentwicklung in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Zwischenlager dem jeweiligen Trend im Landkreis, im Bundesland und dem Deutschlandtrend.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

1) Habe ich Abwehrrechte?
2) Besteht eine Beweislastumkehr wie im Bergrecht?
3) Ich möchte mein Haus mit 6 Wohnungen verkaufen und wünsche eine aktuelle Verkehrswertermittlung.
a. Wer trägt die Kosten der Begutachtung?
b. Kaufen Sie mir das Haus zum Verkehrswert ab?
c. Wer entschädigt mich für steuerliche Nachteile?
09.07.2020 - 16:50 // von Manfred P.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr P.

die BGZ steht noch ganz am Anfang ihrer Planungen für den Standort Würgassen. Mit einem Antrags- und Genehmigungsverfahren ist frühestens ab dem zweiten Halbjahr 2021 zu rechnen. Dazu zählt auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Beteiligungen der Öffentlichkeit. Dort können Sie Ihre Bedenken und Ihre Kritik gegenüber dem Bauvorhaben auch „offiziell“ äußern.

Für Ihre immobilienbezogenen Fragen müssten Sie sich an eine*n Immobiliensachverständige*n, den Gutachterausschuss Ihrer Gemeinde oder die*den Immobilienmakler*in Ihres Vertrauens wenden, selbstverständlich auf eigene Kosten. Was wir Ihnen sagen können ist, dass wir an unseren Zwischenlagerstandorten keinen negativen Einfluss der Zwischenlager auf die Immobilienpreisentwicklung feststellen können. An allen unseren Standorten entspricht die Immobilienpreisentwicklung in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Zwischenlager dem jeweiligen Trend im Landkreis, im Bundesland und dem Deutschlandtrend.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

Ich bin bei der Freiwilligen Feuerwehr in Trendelburg. Trendelburg liegt an der B83, damit auf der Route zum geplanten „Logistikzentrum“. Gibt es zusätzliche Mittel (Technik) bei einem Unfall auf der B83 mit radioaktiven Stoffen für die Gemeinde Trendelburg?
09.07.2020 - 16:45 // von Stefan B.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr B.,

der sichere Einschluss der schwach- und mittelradioaktiven Inventare in den beförderten Abfallbehältern ist auch bei Transportunfällen gewährleistet. Es gelten für den Transport die besonderen Anforderungen des Gefahrgut- und Strahlenschutzrechts. In Deutschland haben sich bis heute keine Vorkommnisse bei der Beförderung radioaktiver Stoffe ereignet, bei denen Personen durch ionisierende Strahlung oder Freisetzung radioaktiver Stoffe einer gesundheitsgefährdenden Strahlenexposition ausgesetzt worden sind.

Der Transport schwach- und mittelradioaktiver Stoffe ist Alltagsgeschäft in Deutschland, rund eine halbe Million dieser Transporte findet jährlich statt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Wie viele Zugfahrten sind monatlich ca. von Würgassen in Richtung Northeim oder Göttingen geplant?

Müssen die Freiwilligen Feuerwehren an der Zugstrecke besonders geschult werden?
09.07.2020 - 16:28 // von Gerhard B.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr B.,

Zu möglichen Transportrouten und deren mögliche Frequenz können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft geben. Derzeit stehen wir noch ganz am Anfang der Planungen für den Standort Würgassen. Für den Standort Würgassen selbst rechnen wir aber mit insgesamt zehn Zugfahrten und weniger als 20 Lkw-Transporten pro Tag. In diese Zahlen sind Leerfahrten bereits eingerechnet.

Eine Schulung der Freiwilligen Feuerwehren entlang möglicher Transportrouten wird aus unserer Sicht nicht notwendig sein. Die Transportstudie Konrad aus dem Jahr 2009 hat gezeigt, dass die in der Region des Endlagers Konrad zusammenlaufenden Abfalltransporte kein radiologisches Risiko für die Bevölkerung, das Transportpersonal und die Umwelt darstellen. Diese Feststellung lässt sich auf das Logistikzentrum übertragen, da es sich um identische Abfallmengen handelt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team