Ihre Fragen

Hier haben Sie die Möglichkeit, konkrete Fragen zum Logistikzentrum für das Endlager Konrad an die BGZ zu richten. Ihre Anliegen werden so schnell wie möglich von uns bearbeitet und hier beantwortet. Wir bitten um Verständnis, dass wir Ihre Fragen nur zu unseren Redaktionszeiten freischalten und beantworten können. Unsere Redaktion ist in der Zeit von Montag bis Freitag, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr, besetzt. Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
 
Antworten auf einige besonders häufig gestellte Fragen finden Sie auch hier: https://logistikzentrum-konrad.de/faq.

Vielleicht wurden Ihre Fragen dort bereits beantwortet? 

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Wir sind bemüht, alle Ihre Fragen zeitnah hier zu beantworten. Dennoch können im Einzelfall einige Tage vergehen, bis unsere Antwort online geht. Wenn Sie über die Beantwortung Ihrer Frage zusätzlich per E-Mail informiert werden möchten, geben Sie hier bitte Ihre E-Mail-Adresse ein. Die BGZ wird Ihre E-Mail-Adresse nicht veröffentlichen und nicht speichern. Wir nutzen sie ausschließlich dazu, Sie über die Beantwortung Ihrer Frage zu informieren.
Es wäre sehr zu begrüssen, wenn die BGZ zum frühest möglichen Zeitpunkt mitteilt, dass für den Standort Würgassen die weitere Planung zunächst eingestellt wird und gleichzeitig ein neues Standortsuchverfahren beschleunigt auf einer objektiveren und fundierteren Grundlage stattfindet. Parallel dazu sollte die dezentrale Anlieferung ohne ein Logistikzentrum neu bewertet werden und als alternative Option bestehen bleiben. Zudem wäre die 100%ige Zusicherung, dass Schacht Konrad alle atomaren Rückstände, wie vorgesehen, aufnehmen kann, eine wichtige vertrauensbildende Massnahme seitens der Politik, BGZ etc. D.h. Die Öffentlichkeit bekommt die Zusicherung, dass diese Rückstände weder insgesamt, aber auch nicht anteilig an einem Ort oberirdisch auf Dauer gelagert werden. Wäre es möglich, dies endlich und frühzeitig der Öffentlichkeit von berufener Stelle aus mitzuteilen? Auch hier auf diesen Seiten? Mit besten Grüßen, AA
10.07.2020 - 10:28 // von A.A.                

Vielen Dank für Ihre Frage. Wir werden sie so schnell wie möglich bearbeiten und beantworten, bitte haben Sie etwas Geduld.

Wie ist die verstrahlte Ladung Ihrer LKWs gesichert?
Was ist bei einem Unfall in einem Ort?
09.07.2020 - 17:08 // von Claudia P.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte Frau P.,

die Transporte von schwach- und mittelradioaktiven Stoffen und deren Sicherheit sind durch das Strahlenschutz- und das Gefahrgutgesetz geregelt. Diese fußen wiederum auf internationalen Regelungen. Der Transport schwach- und mittelradioaktiver Stoffe ist Alltagsgeschäft in Deutschland, rund eine halbe Million dieser Transporte findet jährlich statt.

Der sichere Einschluss der Inventare in speziell entwickelten, besonders widerstandsfähigen Transportbehältern ist dabei auch bei Transportunfällen gewährleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

„Ihre Fragen zum geplanten Logistikzentrum für das Endlager Konrad in Würgassen“ Das hört sich so an, als ob das Endlager in Würgassen geplant sei. Besser: „… zum geplanten Logistikzentrum in Würgassen für das Endlager Konrad in …“ Oder? Grüße
09.07.2020 - 17:01 // von Frau*Herr H.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte*r Frau*Herr H.,

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Die vollständige Bezeichnung unseres Projekts lautet „Logistikzentrum für das Endlager Konrad“. Mögliche begriffliche Verwechslungen oder Irritationen wollen wir natürlich so gut es geht vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Würden Sie wollen, dass Ihre Kinder hier aufwachsen?

Abbau, „grüne Wiese“ und nun?! Hätten wir das gewusst, hätten wir hier kein Haus gekauft! Wer übernimmt den Wertverlust unserer Immobilie? Mit Gutachten über angebliche Wertsteigerung aufgrund Zuwachs brauchen Sie mit nicht kommen!
09.07.2020 - 16:55 // von Isabell L.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte Frau L.,

bitte sehen Sie es uns nach, dass wir uns nicht zu Vorgängen während der Planung und des Betriebs des Atomkraftwerks Würgassen äußern können. Wir nehmen Ihre Sorgen um die Gesundheit jedoch sehr ernst. Daher gestatten Sie uns nachfolgende Anmerkung zum Thema Strahlenschutz: Im Logistikzentrum werden ausschließlich endlagergerecht und sicher verpackte schwach- und mittelradioaktive Abfälle in speziellen, fest verschlossenen Behältern bereitgestellt und von dort an das Endlager Konrad abgegeben. Durch technische Maßnahmen wird bereits am Zaun unserer Anlage nur eine Strahlendosis messbar sein, die im Schwankungsbereich der natürlichen Hintergrundstrahlung liegt.

Einen negativen Einfluss der Standorte auf die Immobilienpreisentwicklung können wir an unseren Zwischenlagerstandorten nicht feststellen. An allen unseren Standorten entspricht die Immobilienpreisentwicklung in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Zwischenlager dem jeweiligen Trend im Landkreis, im Bundesland und dem Deutschlandtrend.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

1) Habe ich Abwehrrechte?
2) Besteht eine Beweislastumkehr wie im Bergrecht?
3) Ich möchte mein Haus mit 6 Wohnungen verkaufen und wünsche eine aktuelle Verkehrswertermittlung.
a. Wer trägt die Kosten der Begutachtung?
b. Kaufen Sie mir das Haus zum Verkehrswert ab?
c. Wer entschädigt mich für steuerliche Nachteile?
09.07.2020 - 16:50 // von Manfred P.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr P.

die BGZ steht noch ganz am Anfang ihrer Planungen für den Standort Würgassen. Mit einem Antrags- und Genehmigungsverfahren ist frühestens ab dem zweiten Halbjahr 2021 zu rechnen. Dazu zählt auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Beteiligungen der Öffentlichkeit. Dort können Sie Ihre Bedenken und Ihre Kritik gegenüber dem Bauvorhaben auch „offiziell“ äußern.

Für Ihre immobilienbezogenen Fragen müssten Sie sich an eine*n Immobiliensachverständige*n, den Gutachterausschuss Ihrer Gemeinde oder die*den Immobilienmakler*in Ihres Vertrauens wenden, selbstverständlich auf eigene Kosten. Was wir Ihnen sagen können ist, dass wir an unseren Zwischenlagerstandorten keinen negativen Einfluss der Zwischenlager auf die Immobilienpreisentwicklung feststellen können. An allen unseren Standorten entspricht die Immobilienpreisentwicklung in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Zwischenlager dem jeweiligen Trend im Landkreis, im Bundesland und dem Deutschlandtrend.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

Ich bin bei der Freiwilligen Feuerwehr in Trendelburg. Trendelburg liegt an der B83, damit auf der Route zum geplanten „Logistikzentrum“. Gibt es zusätzliche Mittel (Technik) bei einem Unfall auf der B83 mit radioaktiven Stoffen für die Gemeinde Trendelburg?
09.07.2020 - 16:45 // von Stefan B.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr B.,

der sichere Einschluss der schwach- und mittelradioaktiven Inventare in den beförderten Abfallbehältern ist auch bei Transportunfällen gewährleistet. Es gelten für den Transport die besonderen Anforderungen des Gefahrgut- und Strahlenschutzrechts. In Deutschland haben sich bis heute keine Vorkommnisse bei der Beförderung radioaktiver Stoffe ereignet, bei denen Personen durch ionisierende Strahlung oder Freisetzung radioaktiver Stoffe einer gesundheitsgefährdenden Strahlenexposition ausgesetzt worden sind.

Der Transport schwach- und mittelradioaktiver Stoffe ist Alltagsgeschäft in Deutschland, rund eine halbe Million dieser Transporte findet jährlich statt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Wie viele Zugfahrten sind monatlich ca. von Würgassen in Richtung Northeim oder Göttingen geplant?

Müssen die Freiwilligen Feuerwehren an der Zugstrecke besonders geschult werden?
09.07.2020 - 16:28 // von Gerhard B.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr B.,

Zu möglichen Transportrouten und deren mögliche Frequenz können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft geben. Derzeit stehen wir noch ganz am Anfang der Planungen für den Standort Würgassen. Für den Standort Würgassen selbst rechnen wir aber mit insgesamt zehn Zugfahrten und weniger als 20 Lkw-Transporten pro Tag. In diese Zahlen sind Leerfahrten bereits eingerechnet.

Eine Schulung der Freiwilligen Feuerwehren entlang möglicher Transportrouten wird aus unserer Sicht nicht notwendig sein. Die Transportstudie Konrad aus dem Jahr 2009 hat gezeigt, dass die in der Region des Endlagers Konrad zusammenlaufenden Abfalltransporte kein radiologisches Risiko für die Bevölkerung, das Transportpersonal und die Umwelt darstellen. Diese Feststellung lässt sich auf das Logistikzentrum übertragen, da es sich um identische Abfallmengen handelt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Ist Logistikzentrum nicht der falsche Name für eine Fabrik, die Atommüll neu verpackt? Wieso sollte die Stadt Beverungen Ihnen eine Genehmigung für eine Fabrik geben, in der in unmittelbarer Wohnlage gefährliche Stoffe umgepackt werden sollen?
09.07.2020 - 16:25 // von Heide W.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte Frau W.,

sämtliche Abfälle, die ins Logistikzentrum transportiert werden, sind bereits in endlagerfähigen Behältern verpackt und sie bleiben es auch. Eine „Umverpackung“ von Abfällen oder dergleichen wird es im LoK nicht geben.

Der Begriff Logistikzentrum beschreibt daher sehr treffend, was in Würgassen passieren soll. Vergleichen kann man die Funktion des LoK mit einem zentralen Warenlogistikzentrum zum Beispiel eines Online-Händlers: Waren von mehreren dezentralen Händlern werden in einem zentralen Logistikzentrum gesammelt, sortiert und dann bedarfsgerecht an die Filialen versandt. Wenn Sie so wollen, ist das Logistikzentrum eine Durchlaufstation für endlagerfähige Behälter, ganz sicher aber keine „Fabrik.“

Im Rahmen der jeweils erforderlichen Genehmigungsverfahren werden wir die Eignung des Standorts für das Logistikzentrum Konrad nachweisen. Dazu gehört auch, dass wir hinsichtlich des Strahlenschutzes eine Gefährdung für die Anwohner*innen ausschließen. So werden wir sicherstellen und nachweisen, dass bereits an unserem Geländezaun die ionisierende Strahlung im Schwankungsbereich der natürlichen Hintergrundstrahlung liegen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

 

Da der Rückbau eines AKWs mehrere Jahrzehnte dauert, könnten die anfallenden Abfälle auch jeweils vor Ort gesammelt und sortiert werden, um anschließend zum Endlager zu gelangen. Warum risikobehaftetes durch Deutschland transportieren?
29.06.2020 - 11:35 // von Simone B.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrte Frau B.,

anfallende radioaktive Abfälle sind gemäß Entsorgungsübergangsgesetz stets zunächst an ihrem Entstehungsort dezentral zwischenzulagern. Für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle gibt es mit Schacht Konrad im niedersächsischen Salzgitter bereits ein genehmigtes Endlager, das 2027 fertigstellt sein soll. Das heißt, die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle der Energieversorgungsunternehmen müssen für ihre Endlagerung aus dem jeweiligen BGZ-Zwischenlager zum Endlager Konrad transportiert werden.

Hier kommt nun das Logistikzentrum Konrad (LoK) in Würgassen ins Spiel: Das Logistikzentrum ist dem Endlager Konrad „vorgeschaltet“. Sinn und Zweck des LoK wird die Sicherstellung der kontinuierlichen Einlagerung des Atommülls im Endlager Konrad sein. Hintergrund ist, dass die Behälter mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen in den dezentralen Zwischenlagern aufgrund Platzmangels nicht so sortiert werden können, wie sie im Endlager Konrad benötigt werden. In der Folge käme es ohne ein Logistikzentrum zu Unterbrechungen des Einlagerungsbetriebs im Endlager. Das LoK beseitigt dieses logistische Problem: In der Anlage können die Abfallbehälter in passgenauen Chargen ganz nach den Bedürfnissen des Endlagers zusammengestellt und „just-in-time“ angeliefert werden. Das Logistikzentrum optimiert somit den Einlagerungsbetrieb im Endlager Konrad und verkürzt ihn insgesamt. Die radioaktiven Abfälle können also schneller eingelagert werden, was einen Sicherheitsgewinn für alle bedeutet.

Die Anzahl der Transporte wird sich darüber hinaus durch das zwischengeschaltete Logistikzentrum nicht erhöhen. Mithilfe des Logistikzentrums können für den An- und Abtransport zum Endlager Konrad längere Züge eingesetzt werden. Bei einem direkten Transport von dezentralen Zwischenlagern mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, sind solche Bündelungen in der Regel nicht möglich. Aus den jeweiligen Zwischenlagern würden meist Einzeltransporte mit deutlich kürzeren Zuglängen von ein bis drei Waggons erfolgen (siehe auch Transportstudie Konrad aus dem Jahr 2009).

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Für die Region wichtig: Wie viele neue Arbeitsplätze würde das Logistikzentrum für die „Dreiländerregion“ ungefähr bringen?
26.06.2020 - 13:47 // von Klaus G.                

[Anm. der Redaktion: Diese Rückmeldung erreichte uns auf postalischem Weg.]

Sehr geehrter Herr G.,

vielen Dank für Ihre Postkarte. Gerne beantworten wir Ihre Frage zum geplanten Logistikzentrum für das Endlager Konrad.

Die BGZ rechnet mit der Schaffung von bis zu 100 Arbeitsplätzen in der Region.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team