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Antworten auf einige besonders häufig gestellte Fragen finden Sie auch hier: https://logistikzentrum-konrad.de/faq.

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Ich empfinde es als sehr sinnvoll, die in Würgassen vorhandenen Einrichtungen für die von Ihnen geplante Endlagerung zu nutzen, denn jeder andere Ort würde die Kosten deutlich erhöhen.
Und: Die Kritik des betroffenen Umfeldes wäre m.E. auch dort vorhanden, frei nach dem Motto: "Ja, aber nicht in meinem Garten!"
24.06.2020 - 09:41 // von Frenzel                

Sehr geehrte*r Frau/Herr Frenzel,

wir sind auch davon überzeugt, dass es keine Kommune in Deutschland gibt, die sich über die Errichtung des LoK auf ihrem Gebiet freuen würde. Und wir können das auch nachvollziehen. Würgassen ist nach gründlicher Abwägung objektiver Kriterien der aus unserer Sicht am besten geeignete Standort für das Vorhaben.

Ein Hinweis: Die „Endlagerung“ selbst wird in Würgassen nicht stattfinden, sondern am Endlager Konrad in Salzgitter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BGZ-Team

Warum ist dann ist die Länge der Strassenstrecke nach Konrad ein Entscheidungskriterium? Und nicht die der Schienenstrecke?
18.06.2020 - 16:18 // von Sascha                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Wir können gut nachvollziehen, dass dies auf den ersten Blick nicht schlüssig erscheint, es gibt allerdings eine gute Begründung dafür: Grundsätzlich soll der Transport der Abfälle vom LoK nach Konrad vollständig über die Schiene abgewickelt werden. Dennoch kann es nötig sein – sollte es zu Störungen des Schienenweges kommen – den Weg über die Straße wenigstens zeitweise zu wählen. Und dann ist diese gegenüber der Schiene der deutlich sensiblere Transportweg, da er einer größeren Anzahl möglicher logistischer Beeinträchtigungen ausgesetzt ist (insb. Verkehrseinschränkungen). Für den Schienenweg sind aus transportlogistischen Gründen alle Entfernungen im Radius von 200km um das Endlager Konrad ausreichend, um eine kontinuierliche Anlieferung an das Endlager sicherzustellen. Deshalb spielt die Straßenkilometer-Entfernung hier eine gewichtigere Rolle als der Schienenweg und musste entsprechend bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Welche Gefahren birgt ein Breitstellungslager?
16.06.2020 - 13:38 // von Juliane Abraham                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Alle Abfälle, die im Logistikzentrum umgeschlagen werden, befinden sich sicher verpackt in endlagerfähigen Spezialbehältern. Daher besteht auch keine Gefahr einer Kontamination mit radioaktiven Partikeln, denn die Abfälle sind hermetisch in den Behältern verschlossen. Durch bauliche und technische Maßnahmen stellen wir zudem sicher, dass bereits am Zaun unserer Anlage die radioaktive Strahlung nur noch im Bereich der Schwankungsbreite der natürlichen Hintergrundstrahlung liegt. Bei der BGZ arbeiten Menschen, die teilweise seit Jahrzehnten Erfahrung im Umgang mit radioaktiven Abfällen und dem sicheren Betrieb von Zwischenlagern haben.

Wäre ein LoK nicht viel zu teuer ?
450 Mio für nur 60.000 m3 = 7.500 EUR / m2 - Viel zu teuer - die Hälfte ist Marktpreis
von Volker Goebel / Dipl.-Ing. // 09.06.2020 - 18:49
Also doch nur ein Bereitstellungs-Lager - das braucht es doch gar nicht !
16.06.2020 - 13:36 // von Volker Goebel / Dipl.-Ing.                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Verzeihung, aber das ist noch nicht einmal eine Milchmädchenrechnung. Abgesehen davon, dass wir nicht nur 60.000 sondern 303.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Abfälle im Logistikzentrum umschlagen werden, ist uns auch kein Marktpreis bekannt. Denn es gibt schlicht keinen Markt für diese Abfälle, weil Zwischenlagerung und Endlagerung in staatlicher Hand liegen.

der Grund für einen 450 Mio. Bau und 90 % aller LLW Abfälle rumfahren ist "möglicherweise eine Beschleunigung für Endlager Konrad" ???????????????? Die Konrad gängigen Behälter stehen doch auch jetzt schon in Lagern !
"möglicherweise eine Beschleunigung für Endlager Konrad" - ist doch keine Begründung !!!
16.06.2020 - 13:34 // von Volker Goebel / Dipl.-Ing.                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Das Logistikzentrum beseitigt die Nachteile und Risiken einer dezentralen Anlieferung an das Endlager Konrad. Es stellt eine Anlieferung passgenauer Chargen mit Abfallbehältern just in time und nach dem Bedarf des Endlagers sicher. Auf diese Weise ist im Endlager ein Zweischichtbetrieb möglich, der die Einlagerungszeit verkürzt. Der dadurch entstehende Gewinn an Sicherheit für uns alle ist für uns eine mehr als ausreichende Begründung.

Warum bleibt der Müll nicht da, wo er ist, bis Schacht Konrad in Betrieb genommen werden kann?
16.06.2020 - 13:32 // von Anwohnerin aus Lauenförde                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Grundsätzlich wäre das möglich. Allerdings ergeben sich dann erhebliche Nachteile und Risiken für einen kontinuierlichen Einlagerungsbetrieb im Endlager Konrad. Das Logistikzentrum beseitigt diese Nachteile und stellt eine Anlieferung passgenauer Chargen mit Abfallbehältern just in time und nach dem Bedarf des Endlagers sicher. Auf diese Weise ist im Endlager ein Zweischichtbetrieb möglich, der die Einlagerungszeit verkürzt. Dies ist ein Gewinn an Sicherheit für uns alle.

Meine Frage bezieht sich darauf, inwieweit Vorentscheidungen bereits getroffen sind. Ich gehe davon aus, dass das Grundstück im Besitz des Bundes (bzw. einer Bundesagentur) ist. Wurde das Grundstück mitsamt der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle, die nach dem Rückbau auf dem Gelände verblieben sind, übernommen?
16.06.2020 - 13:26 // von Christian Trappe                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Die BGZ hat für das Grundstück eine Kaufoption mit dem Eigentümer, der PreussenElektra GmbH, abgeschlossen. Diese kommt zum Tragen, wenn sich das Gelände bei den derzeitigen Untersuchungen als geeignet für den Bau des Logistikzentrums erweist. Das Abfallzwischenlager Würgassen (früher Transportbereitstellungshalle) wurde von der BGZ gemäß Entsorgungsübergangsgesetz am 1. Januar 2020 übernommen. Das zweite Zwischenlager auf dem Gelände befindet sich weiterhin im Besitz der PreussenElektra.

eine alte Idee von Herrn Dr. Clooster, fliesst in einen Bericht ein, hält sich da jahrelang, wird nie hinterfragt, kommt sogar ungeprüft in den Koalitionsvertrag - das ist keine Begründung - Oder ?
Offenbar ist so viel Geld da, dass man sich auch bequemste, souveränste Logistik leisten kann ?
16.06.2020 - 13:23 // von Volker Goebel / Dipl.-Ing.                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Wie Sie zu der Behauptung kommen, dies sei ungeprüft in den Koalitionsvertrag eingeflossen, erschließt sich uns nicht.

Die Antwort von Herrn Dr. Seeba zur Notwendigkeit des LoK hat mich halbwegs überzeugt ! ?
Wird es dann bitte auch endlich mal eine "echte schriftliche Begründung" für das LoK geben ?
Mit Vergleich von Transport-Anzahl, Quantifizierung Zeitgewinn und Kosten-Nutzen Vergleich.
16.06.2020 - 13:22 // von Volker Goebel / Dipl.-Ing.                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Eine Begründung für die Notwendigkeit des Logistikzentrum hat bereits die Entsorgungskommission gegeben.

Was spricht dagegen die hohe Gebäudehülle das alten freigemessenes KKW abzureissen?
Immer mehr Industrie- und Gewerbebäude in diesem schönen Fluss-Tal...
16.06.2020 - 13:20 // von Volker Goebel / Dipl.-Ing.                

[Anm. der Redaktion: Diese Frage wurde im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am 9. Juni 2020 gestellt. Da der zeitliche Rahmen der Veranstaltung begrenzt war, beantworten wir sie nachträglich an dieser Stelle.]

Die BGZ ist nicht Eigentümerin des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen und seiner Nebengebäude. Unseres Wissens nach plant aber die Eigentümerin, die PreussenElektra, den Abriss des Reaktorgebäudes.